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17.09.2018
Pressemitteilung: Cottbuser CDU wendet sich entschieden gegen den Pofalla-Vorschlag!
„Nicht ein bestimmtes Ausstiegsdatum darf im Mittelpunkt der Arbeit der Strukturkommission stehen“, so der CDU-Kreisverbandsvorsitzende Prof. Dr. Michael Schierack, „sondern Antworten auf zentrale Fragen - wie der Strukturwandel in der Region gestaltet wird, damit die Menschen eine Zukunft in der Lausitz haben und wie eine sichere und preiswerte Stromversorgung in den nächsten Jahrzehnten in der Bundesrepublik Deutschland gesichert wird“.
Der CDU-Kreisvorstand hat auf seiner Sitzung am 17.09.2018 einstimmig den Pofalla-Vorschlag mit einem Ausstiegsdatum 2038 aus der Braunkohle in Deutschland abgelehnt. Herr Pofalla solle nicht über Jahresdaten zum Kohleausstieg öffentlich nachdenken, sondern z.B. in seiner Funktion als Bahnvorstand einen beschleunigten Investitionsplan zur Ertüchtigung der Bahninfrastruktur und des Cottbuser Bahnwerkes vorlegen. Gleiches gilt für die Straßenbaumaßnahmen aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030, die wissenschaftliche Aufwertung der BTU-Standorte Cottbus und Senftenberg und insbesondere die Schaffung neuer zukunftssicherer Industriearbeitsplätze in der Region.
Die Cottbuser CDU möchte ihren Parteikollegen Ronald Pofalla anlässlich der Sitzung der Strukturkommission am 11. Oktober 2018 in der Lausitz herzlich nach Cottbus einladen, um mit ihm die wirklich wichtigen Lausitzprobleme zu besprechen.


Prof. Dr. Michael Schierack
CDU-Kreisvorsitzender
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