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Presse
27.11.2017
PM: Gedenken zur Einweihung der Gefallenen-Gedenkstätte in Cottbus Madlow im November 2017
Den Menschen gedenken, die durch Krieg und Vertreibung, Gewalt und Gewaltherrschaft ihr Leben verloren haben, diesem Zweck dient das neu restaurierte Gefallenen-Denkmal in Madlow
„Weil die Toten schweigen, beginnt immer wieder alles von vorn“,
hat der französische Philosoph Gabriel Marcel geschrieben.

Gedenken, den Gefallenen der Kriege und millionenfach Ermordeten, Gedenken der Opfer von Vertreibung, Hass und Terror. Die Madlower Gedenkstätte wurde durch die Gemeinde Madlow in Auftrag gegeben und am 14. Mai 1922 eingeweiht. Die Ausführung übernahm der Madlower Bildhauer Willi Bock und die ehemals üppige Umfeld Gestaltung der Gärtnereibesitzer Thorausch. An der Südseite des Obelisken sind 18 Namen, an der Nordseite 19 Namen von gefallenen Madlowern eingemeißelt. Unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges wurden an der Westseite die Widmungs-Inschriften und das Stahlhelm-Relief und an den Nord- und Südseiten die Sterbeorte der Gefallenen unkenntlich gemacht. Die Abmeißelungen wurden in diesem Jahr in mühsamer Arbeit wieder hergestellt und das gesamte Denkmal aus Postament und Obelisk wurde gereinigt und konserviert.

Madlower Bürgern, Mitgliedern der FFw Madlow, der Stiftung Preußisches Kulturerbe und der Sparkasse Spree-Neiße ist es zu verdanken, dass durch den Ströbitzer Steinmetzmeister Maik Brunzel hervorragende Handwerksarbeit geleistet werden konnte, die zielführend durch den Fachbereich Kultur der Stadtverwaltung Cottbus, koordiniert wurde.

Gerade in heutiger Zeit, ein wichtiges Zeugnis der Mahnung und des Gedenkens!

Jan Urban
Pressesprecher
CDU-Kreisverband
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