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Pressebeiträge
04.01.2017
OFFENER BRIEF DER UNIVERSITÄT POTSDAM Kreisreform: Wissenschaftler kritisieren Landesregierung
Der Widerstand gegen die Kreisgebietsreform in Brandenburg wächst. Nun mischen sich auch Wissenschaftler der Universität Potsdam ein. Für sie hat die rot-rote Landesregierung bei der Digitalisierung versagt.
 Potsdam – Wissenschaftler der Universität Potsdam kritisieren in einem offenen Brief an Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Karl-Heinz Schröter (beide SPD) die von der rot-roten Landesregierung geplante Kreisgebietsreform. Die Reform habe wenig Nutzen und sorge für mehr Politikverdrossenheit. Zugleich sei in der Debatte um die Reform die Chance zur Digitalisierung verpasst worden.

Die vier Verfasser des offenen Briefes, allesamt Wissenschaftler am Institut für Wirtschaftsinformatik und Digital Gesellschaft an der Universität Potsdam, erfüllt die Debatte um die Kreisreform „mit großer Sorge“, wie es in dem zweiseitigen Schreiben heißt. „Betriebswirtschaftlich orientierte Effizienzziele werden zu Lasten der lokalen Identität und des damit zusammenhängenden Vertrauens in Politik und Verwaltung überbetont“, schreiben die vier Forscher. Sie sind allesamt renommierte Wissenschaftler: Moreen Heine, Juniorprofessorin für Digital Government, Norbert Gronau, Professor und Lehrstuhlinhaber für Prozesse und Systeme, Leiter des Anwendungszentrums Industrie 4.0, Hanna Krasnova, Lehrstuhlinhaber für Social Media und Data Science, sowie Key Pousttchi, Inhaber der SAP-Stiftungslehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Digitalisierung.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier:
www.pnn.de/brandenburg-berlin/1144586/
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